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Nachgefragt

Warum den Kindern nicht vermitteln, wie sie mit dem Erfüllen von Bedingungen reich werden? Warum diese Möglichkeit verurteilen? Muss man Kinder überhaupt dazu erziehen, glücklich zu werden? Sind sie das nicht schon? Ist es nicht so, dass man eher aufhören sollte, ihnen Unglück vorzuleben, inklusive der vermeintlichen Unglücksbegründungen?

Warum sollen sie nicht den Preis der Dinge kennen? Müssen sie diesen nicht kennen, um ihn wertzuschätzen? Hat ein Brot nicht sowohl einen Preis, der zu zahlen ist, als auch einen Wert, der unbezahlbar ist, nämlich Leben zu sichern? Warum und wozu die Trennung vom ’schlechten‘ Preis und ‚gutem‘ Wert? Wem haben wir die unsägliche Trennung von Erfolg und Sozialität zu verdanken? Sind alle Reichen böse und alle Armen gut? Warum die Kinder nicht ermächtigen, so viele Ergebnisse zu produzieren, dass andere davon profitieren?
Ist mittlerweile der Hartz IV Empfänger sozialer, als der Unternehmer, der diese finanziert? Muss man nicht sogar für Freundschaften einen Preis zahlen, nämlich auch unbequeme Bedingungen zu erfüllen? Wie wäre es, wenn Eltern die natürliche Lebensfreude ihrer Kinder fördern und ihnen den Raum geben, herauszufinden mit dem Erfüllen der von ihnen gewählten Bedingungen reich zu werden? Dann müsste das Zitat heißen:

Erlaubt Euren Kinder reich zu werden,
mit dem, was sie am liebsten tun
Lasst Euch von ihrer Lebensfreude
anstecken und steigert diese
Wenn sie erwachsen sind
müssen sie nicht nur den Wert der Dinge kennen
sondern auch den Preis

© Stephan & Maria Craemer

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