Single zu sein, ist toll. Single zu sein, ist doof.

„Als Single kann man jederzeit machen, was man will. Man muss sich mit niemandem absprechen. Keiner redet einem rein. Die Wohnung findet man genau so aufgeräumt vor, wie man sie verlassen hat, und da ist niemand, für den man sich beeilen muss, weil er/sie auf einen wartet. Man muss mit niemandem sein Leben teilen.“

„Als Single muss man immer wissen, was man will, um es dann auch zu tun. Man kann sich mit niemandem absprechen. Niemand macht Vorschläge. Die Wohnung sieht genau so aus, wie man sie verlassen hat, und da ist niemand, der auf einen wartet. Man kann mit niemandem sein Leben teilen.“

Single zu sein, hat genauso viele Vorteile wie Nachteile. Es ist weder schlechter noch besser ein Single zu sein, sondern nur eine andere, mittlerweile normale Lebensform. Die meisten Singles sehnen sich jedoch nach einem Partner, was am hohen Zulauf der Singlebörsen abzulesen ist. Gleichzeitig müssen sie nach außen so tun, als wäre dem nicht so, schließlich ist man frei und lebt den modernen Lifestyle. War man früher auf wenige Orte begrenzt, an denen man einen Partner kennenlernen konnte, so steht einem heute die ganze Welt offen – und der nächste Partner ist nur einen Klick entfernt.
Diese Zunahme an Möglichkeiten erweist sich als Falle, da mit ihr auch der Anspruch nach einem hundertprozentig perfekten Partner wächst. So fällt beim Traumpartner leicht der Partner weg und nur der Traum bleibt. Nicht nur, dass der perfekte Partner gefunden werden soll, man lebt auch unter dem Druck, selbst einer sein zu müssen. Bald finden sich Kriterien, nach denen der andere sich gegen einen entscheiden könnte. In einer Untersuchung haben Kunden, denen mehr als sieben Joghurtsorten angeboten wurden, entweder die bekannte Sorte genommen oder gar keine gekauft. Bei dem heutigen Angebot an möglichen Partnern wird eher letztere Variante bevorzugt oder man kauft Schokolade.
Für alle, die verzweifelt einen Partner suchen, ihn aber nicht finden: Nicht aufgeben! Es ist okay, auch sauer oder verzweifelt zu sein. Manchmal sind das Alleinleben und die ewige Suche einfach nur doof. Finde einen Menschen, mit dem Du auch diese Gefühle teilen kannst, der zuhört UND Dir weiterhin den Context für Partnerschaft hält. Der sich nicht einklinkt in Deine Begründungen, sondern sicher weiß, dass Du jemanden finden wirst. Ohne Zweifel. Hundertprozentig.

Fällt Dir jetzt all das ein, was auch nicht funktioniert hat? Singlebörse hat nicht funktioniert. Auszugehen hat nicht funktioniert. Coaching hat nicht funktioniert. Flirten hat nicht funktioniert etc. Diese Aussagen stimmen mit einem kleinen Zusatz: Es hat FÜR DICH bis HEUTE nicht funktioniert. Für andere schon. Solange Du jedoch diese Möglichkeiten entwertest, schließt Du eine Tür nach der anderen, um jemanden zu finden. Die Frage ist, warum hat es für andere funktioniert, aber nicht für Dich?
Bereit für eine contextuelle Untersuchung? Ohne Dich schuldig zu fühlen?
Wenn Du bis heute einen Partner wolltest, ihn aber nicht hast, dann kann man abstrahieren: Du wolltest wohl einen Partner wollen, aber Du wolltest keinen haben. Bitte lies es nicht als Vorwurf oder Schuld, sondern als Möglichkeit. Zu wollen, aber nicht zu haben, heißt, Du lebst bis heute lieber in Sehnsucht einer Partnerschaftsillusion statt in der Realität einer Erfüllten Partnerschaft.

Hier ein paar Fragen:
– Was ist an Sehnsucht nach Partnerschaft besser als an der Realität?
– Was glaubst Du, in einer PS zu verlieren oder aber nicht zu bekommen?
– Was ist Dir wichtiger als Partnerschaft?
– Was bist Du für eine Erfüllte Partnerschaft nicht bereit, aufzugeben?
– Was ist Deine größte Befürchtung in einer Partnerschaft?
– Vertraust Du dem anderen Geschlecht? Wenn nein, warum nicht?
– Welche Werte sind Dir wichtig in einer PS?
– Welche Bedingungen des anderen Geschlechts bist Du nicht bereit, zu erfüllen?
– Für welche Absichten soll der andere der/die Richtige sein?
– Darf Dein Partner/Deine Partnerin von Dir profitieren?
– Glaubst Du, dass es den einen Menschen gibt, den Du suchst, UND dass Du ihm begegnest? Wenn nein, warum nicht?

Singles sind auf der Suche nach dem Richtigen bzw. der Richtigen. Allerdings bleibt dabei oft die Frage unbeantwortet: der/die Richtige wofür? Für welche Absichten? Welche Ziele? Welche Werte? Mit Deinen Absichten bist Du attraktiv für die Person, die Du suchst. Wenn Du nicht weißt, was Du willst, ziehst Du Menschen an, die ebenfalls nicht wissen, was sie wollen. Das nennt man dann gemeinsames „Rumeiern“ oder aber die verbindliche Unverbindlichkeit.

All diese Fragen contextuell zu untersuchen, was einer Partnerschaft im Wege steht, ist ein interessanter und spannender Prozess und dient Deiner Weiterentwicklung. Bereit diesen Prozess zu beginnen? Dann melde Dich an zu einem Training der CoachingAcademie: Das Training

Wir wünschen Dir frei nach Hermann Hesse,
dass Du heiter diesen Raum der Weiterentwicklung durchschreitest und den Menschen findest, mit dem Du Deine Absichten verwirklichen kannst.

(c) Stephan & Maria Craemer

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