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Teil II: In der Frage lebend die Antwort für eine Erfüllte Familie entdecken.

 

Wie viel Zeit ist angemessen für die Kinder einer arbeitenden Mutter? Suchst Du nach der richtigen Antwort? Wie viel Zeit ist für Dich als Mutter angemessen nicht mit Deinen Kindern zusammen zu sein? Wie viel Zeit willst Du mit ihnen verbringen? Glaubst Du, dass es negative Auswirkungen hat, wenn Du wenig Zeit mit ihnen verbringst? Was wäre, wenn dem nicht so ist und Du frei wählen kannst? Was wählst Du dann?

Wie ist das, wenn der Vater nicht Vater sein will und Vaterschaft nicht anerkennen will? Wurde er vorher gefragt, ob er das Kind will? Hat nur die Frau Recht auf eine Wahl bezüglich einer Schwangerschaft? Hört hier die Gleichberechtigung auf? Die Frau hat sich das Recht auf Abtreibung erkämpft; wie kann der Mann handeln, wenn er das Kind nicht will, ohne zum bösen Täter deklariert zu werden?

Potenz steht für Macht, was an dieser Macht lehnst Du ab? Kannst Du Dir vorstellen und erlauben, mit Deinem Traumjob viel Geld zu verdienen, oder wäre er dann kein Traumjob mehr? Ist Dein Traumjob Dein Ausdruck von Verweigerung? Vor der Erfüllung welcher Bedingungen soll Dich Dein Traumjob bewahren?

Was kann ich tun, wenn ich feststelle, dass der Vater die Kinder ganz anders erziehen will als die Mutter und es so weit geht, dass er die Kinder hart anpackt? Warum soll er als Mann Eure Kinder genauso erziehen wie Du als Frau? Ist Deine weibliche Methode besser oder richtiger? Was ist an ‚hart anpacken’ in Form von konsequent sein schlecht? (Gewalttätigkeit ausgeschlossen!) Was setzt Du ein, wenn die Kinder tun sollen, was Du willst? Deine Gefühle? Ist emotionale Erpressung weniger schlecht für die Kinder?

Wann sind die Kinder alt genug für Karriere der Frau? Meinst Du Karriere oder Berufstätigkeit? Wenn die Antwort wäre, wenn sie aus dem Haus sind, was würdest Du dann denken? Sind die Kinder nicht die Karriere der Frau? Wenn ja, wozu eine zweite Karriere? Ab welchem Alter der Kinder wäre es für Dich okay, mehr Zeit in eine berufliche Karriere als in die Kinder zu stecken?

Wozu erschaffen wir Situationen, in der Kommunikation nicht möglich ist und alles zum Streit führt? Wenn der Streit die Kommunikation ist, könnt Ihr Euch fragen: über welchen Context über den Anderen wollt Ihr Recht behalten? Welchen Vorwurf willst Du nicht aufgeben? Sind andere Standpunkte bedrohlich oder bereichernd? Seid Ihr bereit aus These und Antithese Eurer Sichtweisen gemeinsam eine Synthese zu finden?

Was ist, wenn Eltern von den Kinder als Gegenspieler gesehen werden? Vertraut Ihr Euren Kindern? Vertrauen sie Euch? Wenn nicht, seid Ihr bereit solange zu fragen, bis Ihr wisst, was vorgefallen ist, dass sie aufgehört haben Euch zu vertrauen? Seht Ihr Eure Kinder als Mitspieler, Gegner oder Feinde?

Können Eltern auch Angst davor haben, dass ihre Kinder sie im finanziellen Status überholen? Was befürchtest Du, wenn sie Dich wirtschaftlich überholen? Hast Du Angst, zurück gelassen zu werden? Was befürchtest Du, wenn Du Deine Eltern überholst? Darf Dein Partner die wichtigste Person in Deinem Leben sein und nicht mehr Deine Eltern oder Deine Kinder?

Was sagt es über uns als Paar aus, dass wir wenn, dann nur über Kinder und Erziehung streiten? Wer soll die Deutungshoheit über die Realität haben? Seid Ihr beide bereit, dem Anderen in seiner Andersartigkeit seiner Erziehungsfunktion zuzustimmen? Seid ihr bereit den Standpunkt aufzugeben, es jeweils besser zu wissen? Wollt ihr Gleichheit in der Partnerschaft? Warum funktioniert diese nicht für eine Erfüllte Partnerschaft?

Wozu wird unsere Tochter abends wach, wenn wir Paarzeit hätten? Kühne Frage dazu: Warum und wozu willst Du keine Paarzeit? Welche Bedingungen gälte es in der Paarzeit zu erfüllen, die einem von Euch oder beiden nicht gefallen? Für wen wird sie wach?

Was lässt mich Frau und Mann in unserer Partnerschaft sein, und wie kann ich ihn ermächtigen potent für mich zu sein? Vertraust Du ihm / dem MannSein / der Potenz? Wenn nein, warum nicht? Warum und wozu soll Dein Mann / MannSein / Potenz überflüssig sein? Was glaubst Du können Männer nicht, was Du als Frau kannst? Bist Du bereit für (D)einen Mann Dein Misstrauen und Dein Streben nach Unabhängigkeit zu untersuchen und aufzugeben?

Was steht mir im Weg, dass ich keine Partnerschaft habe, obwohl ich sie will? Was ist Dir wichtiger als eine verbindliche Partnerschaft? Willst Du eine Partnerschaft wollen, oder willst Du mit einem Mann / einer Frau verbindlich verschmolzen sein? Willst Du lediglich eine Partnerschaft, um etwas zu bekommen, oder einen Mann / eine Frau, um etwas zu geben und zu teilen? Was denkst Du wirklich über MannSein / FrauSein und Partnerschaft? Hat ein Mann / eine Frau Dich überhaupt vollständig verdient? Für wen oder was sparst Du Dich auf?

Das zweite Geheimnis einer erfüllten Familie

2. Aus einer kündbaren Beziehung eine unkündbare machen.

Auch wenn politisch korrekt Alleinerziehende gern als Familie bezeichnet werden und sich selbst so sehen, sie sind es nicht. Sie sind eine Erwachsene mit Kind / Kindern. Was allerdings keinen Anlass für Entwertung oder Verurteilung bietet, sondern ledigleich Fakt ist. Wenn man diese Fakten untersucht, kann man überlegen ob und wie es möglich ist, diese Lücke zu schließen oder aber welche Konsequenzen sie hat.

1. Es fehlt eine Person. Oft der Vater, selten die Mutter. Was löst diese Lücke bei den Kindern aus? Sie wollen diese Lücke schließen und machen sich oft zum Partnerersatz. Sie wollen, dass die Mutter / der Vater wieder glücklich ist und hoffen das durch angepasstes Verhalten zu bewirken oder indem sie wenig Schwierigkeiten machen oder ihre Wünsche zurückstecken. Wenn sie feststellen, dass sie damit überfordert sind, kann ihr Verhalten in der Pubertät kippen und sie können aufsässig und auffällig werden, um sich von der Schuldlast zu befreien.

2. Kann man verhindern, dass die Kinder Partnerersatz sein wollen? Auf der Inhaltsebene kann man natürlich gegensteuern, aber es nicht ganz ausschließen. Dieses Problem haben übrigens nicht nur Alleinerziehende, sondern auch Familien, wenn das Paar wie zwei Singles nebeneinander her lebt und sie so ebenfalls eine Lücke haben. Ein Paar kann die Lücke schließen, indem es ihre Vorwürfe aufgibt und wieder körperliche und emotionale Nähe erschafft. Alleinerziehende können sie auf Dauer nur mit einem neuen Partner schließen, wenn dieser die Stelle als Bonusvater einnimmt.

Wie kann man die Lücke contextuell schließen? Indem man sämtliche Vorwürfe, negativen Schlussfolgerungen und Contexte über das andere Geschlecht aufgibt, was nicht immer leicht, aber möglich ist. Indem man sich von dem Wert verabschiedet, der zur Trennung geführt hat und vor allem indem man glücklich ist. Wie soll ich das denn sein, wird die überforderte und gestresste Alleinerziehende jetzt denken. Es ist möglich, wenn sie alle Begründungen für ihr Unglück aufgeben. Der Grund des Unglücks liegt definitiv nicht im Alleinsein. Auch Paare sind unglücklich. Nur mit anderen Begründungen.

© Stephan & Maria Craemer

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